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El tribunal confirma que NewJeans debe permanecer en ADOR hasta 2029 - K-Boo

Das Gericht bestätigt, dass NewJeans bis 2029 bei ADOR bleiben muss

Das Urteil von New Jeans: Das Urteil, das die Gruppe bis 2029 unter ADOR hält

Einführung: Ein Präzedenzfall in der K-Pop-Industrie

Am 30. Oktober 2025 erließ das Zentralgericht von Seoul (Zivilsenat 41) ein historisches Urteil, das die Zukunft der K-Pop-Industrie über Jahre hinweg definieren wird. Das Gericht bestätigte, dass die exklusiven Verträge von New Jeans mit der Agentur ADOR bis zum 31. Juli 2029 weiterhin gültig und bindend sind.

Dieses Urteil kam fast ein Jahr nachdem die fünf Mitglieder der Gruppe (Minji, Hanni, Danielle, Haerin und Hyein) im November 2024 einseitig die Beendigung ihrer Verträge angekündigt hatten und einen "Vertrauensbruch" als Hauptgrund angaben. Das Gericht wies alle Argumente der Gruppe zurück und stellte fest, dass keines der vorgebrachten Gründe die Vertragskündigung rechtlich rechtfertigte.

Hintergrund: Der Konflikt, der dem Prozess vorausging

Die Krise von Min Hee-Jin: Der Wendepunkt (August 2024)

Der Konflikt hat seine Wurzeln im April 2024, als HYBE — die Muttergesellschaft von ADOR — eine interne Prüfung gegen Min Hee-Jin, die damalige CEO von ADOR und zentrale kreative Figur von New Jeans, einleitete. HYBE beschuldigte Min, versucht zu haben, "die Kontrolle" über ADOR zu übernehmen und ihre Trennung von HYBE zu planen.

Am 27. August 2024 erreichte der Konflikt jedoch seinen Höhepunkt: HYBE entließ Min Hee-Jin aus ihrer Position als CEO, obwohl sie zunächst als interne Direktorin und Produzentin der Gruppe blieb. Diese Entscheidung war der Katalysator, der alles Weitere in Gang setzen würde.

Die öffentliche Antwort von New Jeans (September 2024)

Die Mitglieder von New Jeans reagierten auf beispiellose Weise in der K-Pop-Industrie. Am 11. September 2024 führten sie einen Überraschungs-Livestream auf YouTube durch, in dem sie ihre Bestürzung über die Veränderungen in der Verwaltung zum Ausdruck brachten, ausdrücklich die Wiederherstellung von Min Hee-Jin als CEO forderten, unmenschliche Behandlung ihrer ehemaligen Leiterin anprangerten und HYBE ein Ultimatum bis zum 25. September setzten, um Min wiederherzustellen. Dies war eine außergewöhnlich seltene Manöver für K-Pop-Idole, die traditionell verboten sind, sich öffentlich in Unternehmensstreitigkeiten einzumischen.

Die Ankündigung der Vertragskündigung (November 2024)

Am 28. November 2024 hielt New Jeans eine Notfall-Pressekonferenz ab, um die einseitige Beendigung ihrer Verträge mit ADOR anzukündigen. Anschließend änderte die Gruppe ihren Namen in "NJZ" in sozialen Medien und begann mit unabhängigen Aktivitäten, einschließlich der Veröffentlichung neuer Musik.

Der Rechtsstreit: Klagen, Gegenklagen und einstweilige Verfügungen

Die Gegenklage von ADOR (Dezember 2024)

ADOR reichte Klage beim Zentralgericht von Seoul ein, um die Gültigkeit der exklusiven Verträge mit den fünf Mitgliedern zu bestätigen.

Die einstweilige Verfügung: Einfrieren der Aktivitäten (März 2025)

Im März 2025 gewährte das Gericht die von ADOR beantragte einstweilige Verfügung. Diese Entscheidung fror alle unabhängigen Aktivitäten von New Jeans ein und verbot den Mitgliedern, ohne Genehmigung von ADOR musikalische Aktivitäten durchzuführen, einschließlich einer Geldstrafe von 1 Milliarde Won bei Verstoß. Infolgedessen stellte New Jeans im selben Monat alle musikalischen Aktivitäten ein.

Gescheiterte Mediationsversuche (August-September 2025)

Bis zu zwei Runden gerichtlicher Mediation scheiterten, was den Weg für ein endgültiges Urteil am 30. Oktober ebnete.

Das Urteil vom 30. Oktober: Detaillierte Analyse des Urteils

Das Haupturteil: Bestätigung der Vertragsgültigkeit

Das Gericht bestätigte die Gültigkeit der im Jahr 2022 unterzeichneten exklusiven Verträge und wies alle Hauptargumente von New Jeans zurück. Es stellte fest, dass die Abberufung von Min Hee-Jin keine Vertragsverletzung darstellte und dass persönliches Vertrauen kein entscheidender Faktor ist; zudem erfüllte ADOR weiterhin die Funktionen eines Produzenten.

Das Argument des "Vertrauensbruchs"

Das Gericht stellte klar, dass der Vertrauensverlust, der während des Konflikts auftrat, nicht verwendet werden kann, um den Vertrag einseitig zu beenden.

Unzureichende Vorwürfe der Vertragsverletzung

ADOR setzte die grundlegende Verwaltung (Alben, Fan-Treffen, Tourneen, Werbung usw.) fort, und die Vorwürfe bezüglich Videos, Kommentaren und Plagiaten lieferten nicht genügend Beweise oder rechtliche Grundlagen.

Schlüsselnachweise: Die KakaoTalk-Nachrichten

Durchgesickerte Nachrichten zwischen Min Hee-Jin und dem Vizepräsidenten von ADOR deuteten auf eine vorsätzliche Trennung von New Jeans von HYBE hin. Das Gericht betrachtete diese Beweise als entscheidend, um zu zeigen, dass die Entscheidung von New Jeans absichtlich war und nicht eine direkte Folge der Behandlung durch die Agentur.

Rechtlicher Kontext und Präzedenzfall für K-Pop

Das Urteil stärkt die rechtliche Gültigkeit der exklusiven Verträge: Der Standard für die Behauptung eines "Vertrauensbruchs" wird angehoben, und die operative Kontinuität der Agentur wird als kritisch angesehen. Die Entscheidung begünstigt die Rechte der Agenturen, behält jedoch die Aufsicht über mögliche Vergeltungsmaßnahmen oder Vertragsverletzungen.

Die Berufung und ungewisse Zukunft

Nach dem Urteil kündigte die Gruppe an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Analysten prognostizieren, dass der Rechtsstreit ein oder zwei Jahre länger andauern könnte. In der Zwischenzeit bleibt New Jeans rechtlich an ADOR gebunden und kann keine eigenen Aktivitäten durchführen.

Abschließende Überlegungen

Der Fall New Jeans gegen ADOR markiert einen Wendepunkt in der Rechtsprechung der K-Pop-Industrie und unterstreicht die Schwierigkeiten, die Künstler haben, um vertragliche Autonomie zurückzugewinnen. Es wird das Berufungsgericht sein, das entscheidet, ob sich dieser Trend für die Zukunft festigt oder lockert.

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